Stadteigener Kanu- / Kajak- Verleih am Sportzentrum

Stadteigener Kanu- / Kajak- Verleih am Sportzentrum

Status: 
Ausgeschieden
Freizeit, Kultur und Sport

Die Stadt Erkner könnte ihre tolle Lage am Wasser durch einen stadteigenen Kanu- / Kajakverleih erlebbar machen. Als Standort und für die Abwicklung wäre das Sportzentrum denkbar.
Das Ziel wäre ein niedrigschwelliger Zugang zum Wassersport für Familien, Jugendliche und Besucher der Stadt.

Hinweise:

Stellungnahme der Verwaltung: Fachbereich Bauen und Stadtplanung

Die Betreibung eines Kanuverleih ist eine Daueraufgabe, die mit dem einmaligen Betrag des Bürgerhaushaltes nicht abgedeckt werden kann und daher abzulehnen. Kajak und Kanu können bei mehreren Bootshäusern in Erkner gemietet werden. 

Alternativ kann die Vermietung durch Vermiet-Automaten als zusätzliches Angebot (siehe Beispielbild) geprüft werden. Das funktioniert in anderen Ländern sehr gut (z. B. Schweden) und wäre eine Innovation in Erkner. Sowohl der Aufwand als auch die Kosten eines solchen Franchise-Modells sind unbekannt und müssten erst ermittelt werden. Bei langfristiger Betreibung entstehen somit allerdings Folgekosten, die der Bürgerhaushalt nicht abdeckt.

Die Kosten konnten nicht ermittelt werden.

Stellungnahme der Bürger-Jury

Der Verweis auf vorhandene Ausleihen ist richtig. Der personelle und finanzielle Aufwand für die Stadt ist wirtschaftlich schwer abzubilden. Vorschlag der Bürger-Jury ist, sollte sich ein Anbieter für eine solche Ausleihe finden (z. B. ein Start-up), diesen dann vollumfänglich durch die Verwaltung zu unterstützen, da dadurch auch Arbeitsplätze geschaffen werden könnten. Die Verwaltung sollte zudem mit dem Betreiber der „Badebar“ ins Gespräch kommen, dass die Ausleihe von Kanus oder Kajaks besser beworben wird. Da bei diesem Vorschlag keine Kosten ermittelt werden konnten, ist der Vorschlag prinzipiell ausgeschieden.

Der Vorschlag wird mehrheitlich abgelehnt.

Kommentare

Gespeichert von Bernhard am Fr., 05.06.2026 - 11:36

Ich fände einen solchen Verleih auch toll, aber wenn dies wirtschaftlich darstellbar wäre, würde sich sicherlich ein/e Unternehmer/in dafür finden.
Ich sehe es nicht als Aufgabe der Stadtverwaltung hier tätig zu werden und somit auch zu bestehenden privatwirtschaftlichen Verleihern in den Wettbewerb zu treten.

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